Pablopolar – Sleepwalker

Seit dem 3. Mai 2013 ist Pablopolar’s neues Album “Sleepwalker” im Handel erhältlich. Die Berner Band rund um den Frontmann und Leadsänger Manu Kollbrunner nimmt uns erneut mit auf melancholische, traumwandlerische Reisen, die schon im Debutalbum “Any Minute Now” den ganz eigenständigen Pablopolar Stil ausgemacht haben.

Man hat sich Zeit gelassen, ein halbes Jahr, mit dem zweiten Album. Denn die Erwartungen von der Band an sich selbst waren gross. Denn Pablopolar sind keine Band, die huschhusch ein paar Popsongs schreibt und dann auf den Markt wirft. Die Songs müssen Tiefgang haben. Die Hörer sollten sich deshalb fairerweise auch genügend Zeit nehmen, das Werk als Ganzes anzuhören und wirken zu lassen.

Die Songs beginnen oft ruhig, fast zart, um nicht selten in wuchtigen Riffs und opulentem Klangepos zu gipfeln. Die Instrumentierung und die Arrangements könnten teilweise glatt von alten Barclay James Harvest Alben stammen – das war jedenfalls meine Assoziation, besonders bei “Peter Pan”. “Sleepwalker” ist ein Album, das man gut und gerne am Stück und immer wieder hörten kann, kein Konzeptalbum vielleicht, aber es wirkt als Ganzes sehr homogen.

Fazit: “Sleepwalker” ist ein wunderschönes gelungenes Album einer einmaligen Band, ein Kleinod der Schweizer Musikszene, und das Schönste: der Rohdiamant wird durch den Schliff immer schöner.

Hörtipps

Mountain Of Snow

Chapel Of Wood

Peter Pan

The King’s Horses

Empty House

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Pablopolar spielen mit grosser Band am 8. Mai im Dachstock in Bern, und dann etwas später im Sommer am Zürich Openair (30. August).

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Alexander Dal Farra

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